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Strategie

Heidelberg Pharma ist überzeugt, mit ihrer auf dem Toxin Amanitin basierenden ADC-Technologie zielgerichtete und hochwirksame Therapien für die Krebsbehandlung zu entwickeln, die von hohem medizinischem Nutzen für die Patienten sein könnte. Kernelemente der Strategie sind die Entwicklung der Pipelineprojekte bis zum klinischen „Proof-of-Concept“, die Anbahnung von weiteren Forschungs-/Optionsverträgen und deren Erweiterung auf langfristige Lizenzvereinbarungen.

Der proprietäre ATAC-Kandidat pamlectabart tismanitin (HDP-101) wird erstmals in Patienten in der Indikation multiples Myelom getestet.

Der strategische Partner Huadong plant mit der festgelegten Dosis für den Phase IIa-Teil eine Studie in China zu starten. Als Bedingung für diese geplante Studie muss eine sogenannte „Bridging“-Studie mit wenigen Patienten durchgeführt werden, die die Vergleichbarkeit der Substanz in der chinesischen Population nachweisen soll.

Die aufgrund der Fokussierung auf HDP-101 derzeit nicht aktiv bearbeiteten Pipelineprojekte bei Heidelberg Pharma (HDP-102, HDP-103, HDP-104 und HDP-201) werden intensiv und kontinuierlich auf Möglichkeiten der Verpartnerung überprüft.

Um das therapeutische Potenzial über die bei Heidelberg Pharma verfügbaren Antikörper-Amanitin-Konjugate hinaus zu erweitern, sollen weitere Forschungs-/Optionsverträge mit Pharmapartnern abgeschlossen werden. Die Kooperation mit den bestehenden Partnern soll plangemäß fortgesetzt und erweitert werden und idealerweise in einen oder mehrere therapeutische Kandidaten münden.

Die bestehenden und zukünftigen ADC-Kooperationen könnten den Einsatzbereich der Technologie auf weitere onkologische Indikationen sowie um mögliche Anwendungen außerhalb der Onkologie erweitern und die Validierung der Technologie unterstützen. Darüber hinaus könnte die Vergabe der Lizenzrechte für die exklusive Erprobung, Entwicklung und Vermarktung jedes einzelnen ADCs mit steigender Projektreife zunehmend signifikante Umsätze in Form von branchenüblichen Vorauszahlungen, Kostenübernahmen, Meilensteinen und späteren Umsatzbeteiligungen erwirtschaften.

Die Biotechnologie ist weiterhin ein Wachstumsmarkt mit einem hohen ungedeckten medizinischen Bedarf in der Onkologie. Heidelberg Pharma konzentriert sich auf die Entwicklung eines auf Amanitin-basierenden Wirkstoffkonjugats für die Krebsbehandlung. Der Vorstand ist überzeugt, dass die ATAC-Technologie im Allgemeinen und der Kandidat pamlectabart tismanitin im Besonderen eine vielversprechende Therapieoption für schwerkranke Patienten sein könnte und den ungedeckten Bedarf decken könnte. Die Weiterentwicklung des Kandidaten soll das Unternehmenswachstum vorantreiben, einhergehend mit strategischen Kooperationen mit Pharmapartnern.

Sowohl die Eigenentwicklungen als auch die ATAC-Partnerprogramme haben das Potential, sich zu innovativen Therapien zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der weiteren klinischen Entwicklung des ATAC-Kandidaten, die zu besseren Vermarktungschancen der ATAC-Technologie und/oder ATAC-Kandidaten und damit zu steigenden Umsatzpotenzialen bei Heidelberg Pharma führen soll. Durch weitere positive Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten sowie Fortschritten in den Projekten der Partner sollte das Risikoprofil deutlich sinken.